Thomas Koller mit Reuse voller Signalkrebse an der Traun © Helena Wimmer

KollerFlusskrebse

Ein Genuss der besonderen Art

🦞 Frisch aus der Traun  ·  15 € / kg  ·  Saison Juni–Oktober

Flusskrebse – ökologisch nachhaltig aus heimischen Gewässern, direkt vom Fischermeister

🦞 Saison 2026: fast ausverkauft. Aktuell nehme ich nur noch vereinzelt Bestellungen an. Lieferung frühestens Ende August möglich.
Genuss vom Fluss – Flusskrebse · lebend · Traun Marchtrenk · Saison Juni – September

Der Flusskrebs – ein Geschmackserlebnis!

Flusskrebse auf der Platte – klassisch mit Zitrone und Kräutern
Krebssuppe mit Forellenfilet · © Walter Kneidinger
Flusskrebse im Wok mit buntem Gemüse
Im Wok mit buntem Gemüse
Frisch gekochte Flusskrebse – bereit zum Servieren
Frisch gekocht – bereit zum Servieren

Wer einmal frische Flusskrebse aus der Traun probiert hat, versteht sofort die Begeisterung: Das zarte, eiweißreiche Fleisch mit seinem unverwechselbaren, leicht nussigen Aroma ist eine kulinarische Entdeckung – und das direkt vor unserer Haustür! Man kann den Flusskrebs vom Geschmack mit einer süßlicheren aber etwas nussigeren Variante einer Garnele oder der knackigen und festen Struktur eines Hummers vergleichen.

Ob klassisch mit Kräutern der Provence und einem kühlen Glas Wein, als aromatische Krebssuppe, als feuriger Wok mit buntem Gemüse oder als Spaghetti aglio e olio mit Krebsfleisch – die Möglichkeiten sind vielfältig und jedes Gericht ist ein Erlebnis!

Der Signalkrebs ist reich an Eiweiß und Omega-3-Fettsäuren – ein echtes Superfood, das gleichzeitig die Natur schützt. Wer Flusskrebse isst, leistet einen aktiven Beitrag zum Schutz heimischer Gewässer.

Frisch aus der Traun, direkt auf den Tisch – regional, nachhaltig und unglaublich lecker. Das ist Genuss vom Fluss!

Flusskrebse auf LT1.

Thomas Koller und seine Flusskrebse im Fernsehen – ein Beitrag des oberösterreichischen Regionalsenders LT1.

Seit 34 Jahren am Wasser –ein Leben für den Fluss.

Mein Name ist Thomas Koller. Ich bin 37 Jahre alt und Obmann im Fischereirevier Rohrbach. Die Leidenschaft für Krebse begann 2003 beim Fischerfest in Niederwaldkirchen, als ein Vereinsmitglied über seine negativen Erlebnisse mit den Krebsen an der Mündung der Großen Mühl in die Donau berichtete. Was wie Fischerlatein klang, stellte sich als Realität heraus: hunderte Krebse in wenigen Reusen.

Diese Begeisterung hat mich seither nicht mehr losgelassen. Heute bewirtschafte ich einen rund 200 Meter Abschnitt der Traun bei Marchtrenk – einen der ergiebigsten Flusskrebs-Hotspots Österreichs. Seit 2015 entnehme ich dort jährlich 500–700 kg+ Signalkrebse, mit einer leichten Verbesserung hinsichtlich der Größe.

In meiner Meisterarbeit Fischereiwirtschaft (2023), betreut von Ing. Johannes Hager (Wassercluster Lunz am See), habe ich erstmals wissenschaftliche Biomassedaten erhoben und gemeinsam mit der Behörde Pionierarbeit in der rechtlichen Kommerzialisierung des Signalkrebses in Österreich geleistet – inklusive des ersten in Österreich ausgestellten Bescheids für Lebendtransport und Hälterung – der in weiterer Folge zu einer Änderung des Gesetzes geführt hat. Der Bestand hat sich verändert: Die Krebse werden jährlich leicht größer – und damit steigt auch die Nachfrage der Gastronomie nach der invasiven Flusskrebsart.

34Jahre Angelerfahrung
2015Erster Fangsaison Traun
700 kgJahresfang möglich
2023Abschluss Fischermeister
Thomas Koller und Helfer beim Leeren der Reusen
„Seit 2015 entnehme ich jährlich hunderte Kilogramm – mit einer leichten Verbesserung hinsichtlich der Größe. Das zeigt, wie riesig das Reservoir an Flusskrebsen in der Traun ist."
Thomas Koller beim Krebsfang an der Traun
Thomas Koller beim Krebsfang an der Traun · © Helena Wimmer

Essen als Beitrag zum Naturschutz.

„Da die Natur den Signalkrebs nicht selbst zurückdrängen kann, helfe ich ihr – durch gezielte Entnahme und den Verkauf eines außergewöhnlichen Produktes."

Schon in früheren Jahrhunderten war der Krebsfang ein wichtiger Teil der Nahrungsbeschaffung. Das historische Gemälde zeigt, wie zahlreich heimische Flusskrebse einst in unseren Gewässern waren – ein Reichtum, der durch die eingeschleppte Krebspest und invasive Arten wie den Signalkrebs nahezu verschwunden ist.

Der Signalkrebs (Pacifastacus leniusculus) gelangte in den 1960er Jahren nach Österreich und verdrängt seither heimische Krebsarten. Er trägt selbst den Krebspest-Erreger und gilt heute in fast allen österreichischen Gewässern als dominant. Der Edelkrebs ist europaweit bedroht.

In der Traun bei Marchtrenk hat der Signalkrebs ideale Lebensbedingungen: Steinwurf als Versteck, Wasserkraftwerk-bedingte Erwärmung und kaum natürliche Feinde. Die Folge: Eine der dichtesten Krebspopulationen Österreichs – 2,86 Tonnen pro Hektar.

Historisches Gemälde – Krebsfang in früheren Jahrhunderten
Signalkrebs in der Traun
Lebender Signalkrebs in der Traun bei Marchtrenk · © Albert Pesendorfer

Durch jahrelange, konsequente Bewirtschaftung hat Thomas Koller beobachtet: Die Krebse werden größer, die Alterspyramide verbessert sich. Das Ergebnis: besseres Produkt, gesünderes Ökosystem.

„If you can't beat them, eat them."

Der Signalkrebs lässt sich nicht ausrotten – er ist in fast allen oberösterreichischen Gewässern flächendeckend etabliert. Die Frage ist daher nicht mehr, wie wir ihn loswerden, sondern wie wir ihn sinnvoll nutzen, um seinen Bestand zu reduzieren und heimische Arten zu schützen.

Die EU-Alienverordnung sieht kommerzielle Nutzung ausdrücklich als Teil von Managementmaßnahmen vor – sofern sie der Populationskontrolle dient. Genau das tut Thomas mit seiner Arbeit an der Traun.

Selbst der Naturschutzbund Österreich und viele Umweltorganisationen sehen den Verzehr von Signalkrebsen positiv – sogar manche Vegetarier lassen sich zum Konsum überreden, wenn sie die ökologischen Zusammenhänge kennen.

Warum Flusskrebse essen ökologisch sinnvoll ist

  • Jeder entnommene Krebs entlastet das Gewässer-Ökosystem
  • Konsequente Entnahme aller Größen verbessert die Alterspyramide – die verbleibenden Krebse werden größer
  • Heimische Fischarten haben mehr Nahrungsangebot
  • Die Ausbreitung in weitere Gewässer wird verlangsamt
  • Flusskrebsfleisch ist eiweißreich, gesund und regional – ein echtes Super Food mit sehr viel Omega 3
  • Kein Import nötig: Die Alternative wäre Flusskrebsfleisch aus China, Vietnam, dem Iran oder der Türkei
  • Bewusster Konsum als ökologische Tat – regional, frisch, nachhaltig

Die Fang-und-Wiederfang-Studie

Im August 2022 markierte Thomas gemeinsam mit seinem Team über 2.000 Krebse mit ungiftigem Farbspray – um erstmals die genaue Biomasse in der Traun wissenschaftlich zu ermitteln. Das Ergebnis: 2,86 Tonnen pro Hektar.

Zahlen aus der Meisterarbeit (2023)

Im August 2022 erhob Thomas mit zahlreichen Helfern durch die Fang-und-Wiederfang-Methode erstmals wissenschaftliche Biomassedaten für die Traun bei Marchtrenk.

2,86 Tonnen pro Hektar

Ermittelte Signalkrebs-Biomasse im bewirtschafteten Abschnitt – einer der höchsten Werte in Oberösterreich.

2.124 Individuen in einer Nacht

Mit 30 Reusen auf 173 Metern – Gesamtgewicht 53,6 kg in einer einzigen Fangaktion auf einer Flusshälfte.

15–45 € pro kg (je nach Größe)

Marktpreis (2023): kleine Krebse <30 Gramm ab 10 €/kg, Exemplare über 100 Gramm erzielen Preise rund um 45+ €/kg.

ℹ️ Diese Daten entstammen der Fischermeisterarbeit „Die wirtschaftliche Nutzung von Signalkrebsen am Beispiel der Traun (Marchtrenk)", Thomas Koller, Februar 2023 – betreut von Ing. Johannes Hager, Wassercluster Lunz am See / Bundesanstalt für Wasserwirtschaft.
Rekordfang – fast 100 kg Signalkrebse an einem Tag
Fast 100 kg
an einem Tag.

Der bisher beste Einzeltag an der Traun – drei prall gefüllte Krebsbehälter, gefangen in nur einer Fangnacht. Ein Beweis für die außergewöhnliche Dichte des Bestands.

So funktioniert der Fang

Als Köder bevorzugt Fischermeister Thomas Karkassen und Köpfe von karpfenartigen Fischen – entweder Reste vom Filetieren oder aufgetaute Karpfenköpfe. Die Pirat-Reusen werden 12 Stunden im Wasser ausgelegt, danach werden die Krebse entnommen und lebend weitertransportiert.

Köder für den Krebsfang
Köder: Fischkarkassen – bevorzugt Karpfenartige · © Helena Wimmer
Frisch gefangene Flusskrebse
Frischer Tagesfang – lebend und aktiv
Rekordfang – fast 100 kg
Rekordfang: fast 100 kg in einer Nacht

Als Erster in OÖ legal zertifiziert

„Wer die Schreibtischarbeit nicht scheut, kann für alle etwas Positives erwirken."

🏛️ Warum der Bescheid so schwer zu bekommen war

Der Signalkrebs ist laut EU-Alienverordnung Nr. 1143/2014 als invasive Art von unionsweiter Bedeutung eingestuft. Das bedeutet: Lebendtransport und Hälterung sind grundsätzlich verboten – auch wenn das Ziel die Vernichtung durch kulinarische Verwertung ist.

Das Oö. Fischereigesetz 2020 regelt zwar den Fang von Krebsen mit Reusen, hatte aber keine Regelung über den Transport von lebenden invasiven Arten. Das oberösterreichische Fischereigesetz schrieb eigentlich eine sofortige Tötung vor Ort vor – was am Gewässer praktisch nicht umsetzbar ist.

In zahlreichen Rücksprachen mit der Behörde konnte Fischermeister Thomas argumentieren: Der Lebendtransport dient nicht der Verbreitung, sondern der gezielten Vernichtung durch kulinarische Verwertung. Artikel 8 der Alienverordnung lässt Ausnahmen zu – sofern alle Kontrollen vorhanden sind.

Mit der Änderung des Fischereigesetzes 2020 konnte erwirkt werden, dass ein Transport erlaubt ist. Im Konkreten hat sich folgendes geändert:

Die Oö. Fischereiverordnung, LGBl. Nr. 85/2020, wird wie folgt geändert:

1. Dem § 17 wird folgender Abs. 6 angefügt: „(6) Abweichend von Abs. 5 ist das etablierte invasive gebietsfremde Krustentier Signalkrebs (Pacifastacus leniusculus) ohne unnötigen Aufschub nach dem Fang weidgerecht zu töten und darf nicht wieder in das Fischwasser zurückgesetzt werden."

  • Erster Bescheid dieser Art in ganz Österreich
  • Ermöglicht legalen Transport zu Gastronomen & Endkunden
  • Vollständige Dokumentation aller Transportwege & Kunden
  • Bescheid führte in weiterer Folge zu einer Änderung des Gesetzes

Wann gibt es frische Krebse?

Die Aktivität der Flusskrebse ist temperaturabhängig. Ab 18 °C Wassertemperatur beginnt die Hauptsaison – dann sind die Fänge am ergiebigsten.

MaiVorsaison
JunSaison
Jul⭐ Hauptsaison
Aug⭐ Hauptsaison
SepSaison
OktNebensaison
Hauptsaison (max. Ertrag) Saison (guter Ertrag) Nebensaison – Restbestand im Oktober eventuell noch vorhanden

💡 Laut Fangstatistik aus der Meisterarbeit waren die besten Einzeltage im August mit bis zu 60 kg in 12 Stunden. Der Gesamtjahresfang 2021 betrug über die 5 analysierten Monate 659,5 kg.

Ein Preis – 15 € pro Kilogramm.

Ein einheitlicher Preis das ganze Jahr: 15 € pro Kilogramm – egal ob Privatkunde oder Gastronomie. Es geht darum, die Gewässer zu unterstützen und nicht um einen maximalen Profit. Meine Leidenschaft und der Schutz der Unterwasserbewohner stehen für mich an erster Stelle!

Abholung: Privatkunden oder Gastronomen können sich gerne über meine Fangtage informieren und die Krebse direkt am Gewässer in Marchtrenk abholen. Man kann auch beim Krebse fangen dabei sein – ich habe nichts zu verstecken.

Lieferung: Ab 20–40 kg liefere ich gerne in einem Radius von 50 (mindestens 20 kg) – 100 km (mindestens 40 kg) rund um Linz. Sollte eine Bestellung an Fangtagen erfolgen, kann ich sie auch z.B. in Wels oder Linz vorbeibringen.

Da ich mehrere Fangpartner im Salzkammergut habe, kann es sein, dass Sie Krebse auch in Ihrer Nähe bekommen. Am besten per E-Mail anfragen!

SaisonabschnittDurchschnittsgrößePreis / kg
JuniSehr variable Größe – viele kleine, aber auch größere Exemplare15 €
JuliGleichmäßige Größe – ausgeglichener Bestand15 €
AugustSchwerste Exemplare – bester Fangerfolg15 €
SeptemberGut genährt – ausgeglichenes Gewicht15 €

Einheitspreis 15 € / kg · Abholung am Gewässer in Marchtrenk möglich · Lieferung ab 20–40 kg im Radius von 50–100 km um Linz · Anfragen per E-Mail: info@krebsmeister.at

Flusskrebs als kulinarisches Erlebnis.

Flusskrebse sind vielseitig in der Küche einsetzbar: ob als klassisches Krebsessen mit Freunden, als elegante Krebssuppe mit Forellenfilet oder als gemütliches Event – das rote Ergebnis auf dem Teller begeistert jedes Mal. Und: Krebse kochen ist kinderleicht!

Aus den zu kleinen Krebsscheren lässt sich wunderbar ein Fond aufsetzen!

Im Übrigen kann man die Karkassen etwas zermalen und Hühnern geben (Achtung nicht öfter als 3 mal – da sonst das Ei einen ganz leichten Fischgeruch annimmt) – so erhält man Eier mit einem einzigartigen roten Dotter auf ganz natürliche Art.

Krebse kochen ist kinderleicht
Krebse kochen ist kinderleicht! · © Walter Kneidinger
Krebssuppe mit Forellenfilet
Krebssuppe mit Forellenfilet · © Walter Kneidinger
Krebsessen – die Karkassen
Das Ergebnis eines gelungenen Krebsabends

Zwei Rezepte – einfach nachgekocht.

🦞 Flusskrebse kochen

🍝 Flusskrebse mit Spaghetti

Krebsessen als unvergessliches Event

Ein Krebsessen ist mehr als eine Nahrungsaufnahme – es ist ein gesellschaftliches Erlebnis, das Zeit, Muße und gute Gespräche braucht. Egal ob im engen Freundeskreis am Sommerabend oder als kulinarische Entdeckung am Fluss selbst: Hier zählt das Erleben, nicht die Eile.

Für Privatpersonen

🎉 Private Krebsrunden

Sie möchten einen einzigartigen Sommerabend mit Freunden ermöglichen? Ein Krebsessen ist ein Erlebnis, das lange in Erinnerung bleibt. Fischermeister Thomas Koller berät Sie gerne bei der Menge.

Tipp aus der Meisterarbeit: Mit Kräutern der Provence, Wurzelwerk und Jungzwiebel im Kochwasser entfaltet das Krebsfleisch sein volles Aroma. Gerne kann es aber auch etwas schärfer sein – gerade die Küche aus Louisiana (USA) gibt Ihnen hier entsprechende Ideen für die Zubereitung.

Direkt am Gewässer

🎣 Beim Fang dabei sein

Wer das Produkt nicht nur essen, sondern verstehen will, kann auf Voranmeldung an einem Fangtag mitkommen. Hier sieht man, wie die Reusen ausgelegt und geleert werden, wo der Krebs herkommt, was ein Fischermeister eigentlich tut.

Aus anonymer Ware wird Erlebnis – und der Krebs schmeckt am Abend danach anders. Abholung am Gewässer in Marchtrenk ist auch unabhängig vom Mitfangen jederzeit möglich.

🍝 Spaghetti mit Flusskrebsfleisch

Für 2 Personen · ca. 45 Minuten

Zutaten

  • 🦞  50–70 Stück ausgepullte Flusskrebse
  • 🍝  Spaghetti (für 2 Personen)
  • 🫒  Olivenöl
  • 🧄  Knoblauch (je nach Belieben)
  • 🌿  Petersilie, sehr fein gehackt
  • 🌶️  Chiliflocken (optional)
  • 🧂  Salz
  • 🌿  Pesto (optional, sehr empfehlenswert)

Zubereitung

  1. Spaghetti in Salzwasser al dente kochen.
  2. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch leicht anrösten.
  3. Krebsfleisch, Petersilie, etwas Salz und Chiliflocken hinzufügen – kurz ziehen lassen.
  4. Gekochte Spaghetti dazugeben und gut durchmengen.
  5. Mit einem Löffel Pesto verfeinern und servieren. Fertig!

💡 Tipp: Die Krebse gemeinsam mit 2–3 Personen auspullen, Fleisch gut durchspülen und dann erst kochen.

Restaurants, Hotels, Caterer, Fischhandel.

Wer hier bestellt, bekommt Wildfang aus der Traun – lebend, kurz nach dem Fang vom Fischermeister selbst zur Küchentür gebracht. Kein Aufgetautes, keine anonyme Lieferkette, kein Zwischenhandel. Der Lebendtransport ist behördlich bewilligt, die Wege sind dokumentiert, jede Reuse zählt. Krebse mit einer Geschichte, die man auf der Karte erzählen kann.

Spitzengastro · Hauben

🦞 Argumente, die auf einer Karte tragen

Wildfang aus einem Bestand, dessen Biomasse mit 2,86 Tonnen pro Hektar wissenschaftlich erhoben wurde (Meisterarbeit 2023). Im August die schwersten Exemplare, im Sommer Pflicht-Position auf jeder ambitionierten Karte – mit voller Story aus Herkunft, Wissenschaft und Handwerk.

Wirtshaus · Regional

🍻 Heimisch, ehrlich, planbar

Saisonteller von Juni bis Oktober, eine verlässliche Quelle, eine Person am Telefon – kein wechselnder Großhandel, kein Bestellportal. Einheitspreis 15 € / kg, ganzjährig. So lässt sich der Krebs ernsthaft kalkulieren – und der Gast weiß, woher er kommt.

Caterer · Events

🎉 Mengen für ganze Abende

Tagesfänge erreichen in der Hauptsaison bis zu 60 kg, der bisher beste Einzeltag lag bei fast 100 kg. Bestellungen über 100 kg benötigen 1 bis 2 Wochen Vorlaufzeit, damit die Menge sicher über mehrere Fangtage zusammenkommt.

Fischhandel · Gourmet

🐟 Lebendware mit Papier

Pacifastacus leniusculus, behördlich bewilligter Lebendtransport nach EU-Verordnung 1143/2014, lückenlose Dokumentation der Vertriebswege. Für Händler, denen Rechtssicherheit so wichtig ist wie das Produkt selbst – Belege werden gerne vorgelegt.

Was vor der Bestellung zu klären ist.

Mindestmengen
Ab 20 kg im Radius von 50 km um Linz, ab 40 kg bis 100 km. Bei Abnahme ab 60 kg wird der Radius nach Absprache erweitert. Abholung am Gewässer in Marchtrenk ist auch in kleineren Mengen möglich.
Vorlaufzeit
Hauptsaison (Juli, August): 3 bis 5 Tage – in diesen Wochen wird ohnehin regelmäßig gefangen. Nebensaison (Juni, September, Oktober): 1 bis 1,5 Wochen, damit ein passender Fangtag eingeplant werden kann. Bestellungen über 100 kg: 1 bis 2 Wochen, damit die Menge über mehrere Fangtage zusammenkommt.
Verarbeitung
Das Oö. Fischereigesetz schreibt für Signalkrebse die Verarbeitung „ohne unnötigen Aufschub" nach Übernahme vor – Hälterung beim Abnehmer ist nicht zulässig. Liefertermin und Verarbeitungszeitpunkt werden gemeinsam abgestimmt, damit die Krebse frisch direkt in den Topf wandern.
Liefergebiet
Oberösterreich, Salzburg, Niederösterreich – Termine werden mit den Fangtagen abgestimmt. Im Salzkammergut gibt es zusätzlich Fangpartner; mitunter sind Krebse aus näherer Nähe verfügbar.
Einheitspreis
15 € / kg, ganzjährig, ohne Staffelung nach Abnahmemenge – kein Verhandlungsspiel und keine Privatkunden-Aufschläge.
Bewilligung
Behördlich bewilligter Lebendtransport nach EU-Verordnung 1143/2014, Bescheid und Dokumentation vorhanden – auf Anfrage gerne einzusehen.

Ein Anruf, eine Mail, ein Termin – und der Rest läuft direkt zwischen Küche und Fischermeister.

📞 0664 50 158 50 ✉️ info@krebsmeister.at

Jetzt Flusskrebse bestellen.

Ob Privathaushalt, Gastronomie oder Event – Thomas Koller liefert lebende Flusskrebse in ganz Oberösterreich. Als legal zertifizierter Anbieter garantiert er maximale Frische und volle Transparenz. Mindestmenge 20–40 kg, oder Abholung oder an Fangtagen gerne nach Wels / Linz und näherer Umgebung – es lässt sich meist eine Lösung finden.

Das erwartet Sie

  • Lebend – frischer geht's nicht
  • Frischware direkt ab Fang, täglich bis 60 kg
  • Saison: Juni bis September
  • Für Privatpersonen & Gastronomie
  • Verschiedene Größenklassen (30 g bis 100+ g)
  • Abholung & Lieferung nach Vereinbarung
  • 100 % legal – mit behördlichem Bescheid für den Lebendtransport
  • Persönliche Beratung durch Thomas Koller